St. Zion

St.Zion - Das sind harte Gitarrenriffs (Volker Zeeb) auf kraftvollen Bass und Schlagzeug Grooves (Kornelije Casni und J.-C. Maurer). Das ausdrucksstarke Zusammenspiel der Instrumente stellt das passende Fundament für die ehrlichen deutschen Texte dar. Rudolf Hampels Gesang variiert dabei von wütend und verzweifelt über traurig und melancholisch bis hin zu hoffnungsvoll und melodiös. Dabei ist er ein Suchender, der einmal viele Fragen stellt, ein anderes Mal den Zuhörer wachrüttelt, aber auch einfach der ernüchternden Realität ins Auge blickt. Mit seinem hohen Wiedererkennungswert prägt er den Stil der Band ganz entscheidend mit. Schon das im Bandnamen enthaltene Wortspiel zeigt die unterschiedlichen Facetten der Band auf. Das Schwere und Dunkle unserer Welt wird thematisiert, jedoch nicht ohne dem Zuhörer auch den nötigen Hoffnungsschimmer durchscheinen zu lassen. Die scheinbare Paradoxie findet sich im Bandnamen („Heiliges Zion“ versus „Sanktion“ / Sanktion im gebräuchlichen Wortsinn versus dem der lateinischen Herkunft „sanctio“= „Heilung“) und setzt sich im Titel der Debut EP: „Willkommen Apokalypse“ fort.

(Text: http://www.backstagepro.de/stzion Stand: 12.10.2014)